Der Server im Keller fällt aus
Eine Tischlerei hat ihren Auftragsserver im Keller. An einem Montag ist das Netzteil kaputt. Niemand kann Aufträge sehen, und ein Ersatzteil kommt erst am Mittwoch.
Die Chefin fragt: „Können wir das nicht einfach mieten?“ Ja, das geht. Diese Lektion zeigt, wie.
Am Ende dieser Lektion
Notiz
Ich kann erklären, warum man Rechenleistung mieten statt besitzen kann.
Schlüsselwörter
| Begriff | Was er bedeutet | Beispiel |
|---|---|---|
| Cloud | Computer anderer Firmen, die Sie übers Internet mieten | |
| Rechenzentrum | ein Gebäude voller Server | |
| Region | ein Standort mit Rechenzentren | Frankfurt |
| Ressource | etwas Gemietetes, zum Beispiel ein Server | |
| Pay as you go | Sie zahlen nur, was Sie verbrauchen |
Die Zellen, die Lernende ausfüllen, bleiben in dieser Vorschau leer.
Die Cloud sind Computer anderer Firmen
Die Cloud ist kein Nebel. Es sind echte Computer in einem Rechenzentrum, die einer Firma gehören. Sie mieten davon so viel, wie Sie brauchen.
Einen Server bestellen Sie in Minuten per Mausklick. Keller, Netzteil und Wartung sind nicht mehr Ihre Sache. Sie bekommen eine Ressource, zum Beispiel einen Server.
Besitzen oder mieten
| Frage | Eigener Server | Gemieteter Server |
|---|---|---|
| Bis er da ist | Wochen | Minuten |
| Größer machen | Neue Hardware kaufen | Einstellung ändern |
| Defektes Teil | Sie tauschen es | Der Anbieter tauscht es |
| Kosten am Anfang | Hoch | Gering |
| Kosten im Betrieb | Strom und Zeit | Die Miete |
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Eine Region ist ein Standort
Anbieter haben Rechenzentren in vielen Ländern. Eine Region ist eine Gruppe davon an einem Ort, zum Beispiel Frankfurt. Sie wählen beim Mieten, wo Ihre Daten liegen.
Zwei Gründe zählen im Job: Nähe, denn Kunden erreichen nahe Server schneller. Und Recht, denn Daten von Kunden dürfen oft nur in bestimmten Ländern liegen.
Im Team nachfragen
Notiz
Welche Region erlaubt ist, entscheidet nicht die Technik allein. Fragen Sie im Team nach, bevor Sie eine Region wählen. Das gilt besonders bei Daten von Kundinnen und Kunden.
Sie zahlen nach Verbrauch
In der Cloud gilt Pay as you go: Sie zahlen für die Stunden, in denen etwas läuft. Ist ein Server aus, zahlen Sie keine Rechenzeit mehr. Sein Speicherplatz kostet meist weiter, aber wenig.
Rechnen Sie so: Stunden mal Preis pro Stunde. Die Preise in dieser Lektion sind erfunden. Echte Preise stehen auf der Seite des Anbieters und ändern sich.
Ausprobieren: Kosten in Cent
# Beispielpreis: 5 Cent pro Stunde und Server. Der Preis ist erfunden.
cent_pro_stunde = 5
# Ein Server lief diesen Monat 720 Stunden, ein Testserver nur 40.
stunden_haupt = 720
stunden_test = 40
kosten_haupt = stunden_haupt * cent_pro_stunde
kosten_test = stunden_test * cent_pro_stunde
print("Hauptserver:", kosten_haupt, "Cent")
print("Testserver:", kosten_test, "Cent")
print("Zusammen:", kosten_haupt + kosten_test, "Cent")
# Ändern Sie stunden_test auf 0 und drücken Sie Run.
# Was zahlen Sie für einen Server, der aus ist?
Ein häufiger Fehler
Warnung
Viele denken: Die Cloud ist immer billiger. Das stimmt nicht. Ein Server, der Jahre ohne Pause läuft, kann gemietet mehr kosten als gekauft. Die Cloud lohnt sich vor allem, wenn der Bedarf schwankt oder Sie schnell starten wollen. Rechnen Sie darum immer nach.