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Bedrohungen und Angreifer in der Cybersicherheit

Nach dieser Lektion: Ich kann Bedrohungen für ein System nennen und sagen, wer dahintersteckt.

Lektion, 45 Min.3 BefehleLab zu Incident Response und Forensik: einen kompromittierten Server im Browser untersuchen

Wer greift ein Schulnetz an?

Cybersicherheit schützt Computer, Netze und Daten vor Angriffen. Wer die Bedrohungen kennt, kann sie eher stoppen.

Diese Lektion zeigt, was Angreifer wollen und wie sie vorgehen. Im ganzen Modul gilt eine Regel: Du übst nur an deiner eigenen privaten Lab-Kopie, nie an einem fremden System und nie ohne Erlaubnis. Wir lernen Angriffe, um uns besser zu verteidigen.

Am Ende dieser Lektion

Notiz

Ich kann Bedrohungen für ein System nennen und sagen, wer dahintersteckt.

Schlüsselwörter

BegriffWas er bedeutetBeispiel
Bedrohungetwas, das einem System schaden kann
Schwachstelleein Fehler, den ein Angriff ausnutzt
Angriffder Versuch, ein System zu schädigen oder zu missbrauchen
Schadsoftwareein Programm, das Schaden anrichtetVirus, Trojaner
Phishingeine gefälschte Nachricht, die dich zu etwas verleiten will
Vorfallein Ereignis, bei dem die Sicherheit verletzt wurde

Die Zellen, die Lernende ausfüllen, bleiben in dieser Vorschau leer.

Was soll Sicherheit schützen?

Es gibt drei Schutzziele. Vertraulichkeit heißt: Nur wer darf, kann Daten lesen. Integrität heißt: Niemand ändert Daten unbemerkt. Verfügbarkeit heißt: Das System läuft, wenn man es braucht.

Jede Bedrohung zielt auf mindestens eines davon.

Die drei Schutzziele an einem Beispiel

SchutzzielBeispiel: der SchulserverWenn es verletzt wird
VertraulichkeitNoten sehen nur LehrkräfteEine Mitschülerin liest fremde Noten
IntegritätEine Note bleibt, wie sie eingetragen wurdeJemand ändert eine Fünf in eine Eins
VerfügbarkeitDas Lernportal ist vor der Klausur erreichbarDas Portal ist durch einen Angriff stundenlang weg

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Wer greift an, und warum?

Nicht alle Angreifer wollen dasselbe. Die meisten wollen Geld: Sie stehlen Daten oder sperren ein System und verlangen Lösegeld.

Andere wollen Aufmerksamkeit für eine Sache oder Informationen über eine Firma oder einen Staat. Und manche kommen von innen: Beschäftigte, die zu viele Rechte haben oder einen Fehler machen.

Angreifergruppen im Überblick

GruppeHauptzielTypisches Vorgehen
Kriminelle BandenGeldPhishing, Erpressungssoftware
Aktivistische GruppenAufmerksamkeitWebseiten lahmlegen oder verändern
Staatliche GruppenInformationenLanges, leises Eindringen in Netze
Innentäterinnen und InnentäterRache oder GewinnRechte missbrauchen, die sie schon haben
Neugierige Anfängerinnen und AnfängerSpaß und RuhmFertige Werkzeuge aus dem Netz nutzen

Die Zellen, die Lernende ausfüllen, bleiben in dieser Vorschau leer.

Ein häufiger Fehler

Warnung

Viele denken, Angreifer suchen nur große Firmen. Das stimmt nicht. Programme probieren automatisch Millionen Adressen aus. Wer ein offenes Tor hat, wird gefunden, egal wie klein er ist. Eine Schule oder ein Sportverein ist genauso ein Ziel.

Die häufigsten Angriffsarten

Phishing: eine falsche Mail oder Nachricht lockt dich auf eine gefälschte Seite. Schadsoftware läuft heimlich auf deinem Gerät. Erpressungssoftware verschlüsselt deine Dateien, und die Täter verlangen Geld für den Schlüssel.

Passwort-Raten probiert sehr viele Passwörter aus. Eine Datenpanne entsteht, wenn Daten durch einen Fehler offen herumliegen.

Die Spuren eines echten Falls ansehen

Im Lab incident-response ist ein Webserver mit dem Namen web01 gehackt worden. Seine Protokolle und einige Dateien liegen als Kopie in deinem Ordner case.

Du bist die Ermittlerin oder der Ermittler. Heute schaust du nur, welche Beweise es gibt. Den Fall selbst löst du später im Lab. Die Dateien sind auf Englisch, so wie im Beruf.

Die eine Regel

Warnung

Drück oben auf Lab starten und warte, bis die Maschine läuft. Dies ist deine eigene private Kopie. Hier darfst du üben, weil sie niemandem gehört außer dir. Richte nie etwas gegen ein fremdes System. Ohne Erlaubnis ist das strafbar.

Den Ordner mit den Beweisen auflisten

Befehl
ls case

Hier angezeigt, nicht ausgeführt. Erstellen Sie ein kostenloses Konto, um „Ausführen“ zu drücken und ihn im Terminal Ihres eigenen Labs einzugeben.

Welche Protokolle liegen dort?

Befehl
ls case/var/log

Hier angezeigt, nicht ausgeführt. Erstellen Sie ein kostenloses Konto, um „Ausführen“ zu drücken und ihn im Terminal Ihres eigenen Labs einzugeben.

Die Kopfzeile der Liste mit Änderungszeiten

Befehl
head -n 1 case/mtimes.txt

Hier angezeigt, nicht ausgeführt. Erstellen Sie ein kostenloses Konto, um „Ausführen“ zu drücken und ihn im Terminal Ihres eigenen Labs einzugeben.

Jede Datei beantwortet eine Frage

ls case zeigt vier Einträge: etc, home, mtimes.txt und var. Unter var/log liegen die Protokolle auth.log und der Ordner nginx.

auth.log sagt, wer sich wann angemeldet hat. Das Protokoll von nginx sagt, welche Seiten abgerufen wurden. mtimes.txt sagt, welche Dateien wann geändert wurden. Die Kopfzeile nennt die vier Spalten: Datum, Uhrzeit, Besitzer und Pfad.

Über dieses Lab und seinen Quellcode: Lab zu Incident Response und Forensik: einen kompromittierten Server im Browser untersuchen

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